Donnerstag, 23. April 2009

Semana Santa




Ich werde nun mal ein bisschen über eine religiöse Feierlichkeit berichten: Semana Santa. Das ist die Woche um Ostern, in der es besonders hochher geht in meinem kleinen ruhigen Rentner Städtchen. In dieser einen Woche ist die Stadt aus ihrem Schlaf geweckt worden. Ich hatte das Gefühl das zwischendurch wirklich die ganze Stadt auf dem Plaza de Armas (dem Hauptplatz) versammelt war, plus noch unzählige Touristen. Angefangen hat der ganze Troubel ungefähr eine Woche vor Ostern, mit Prozessionen, die noch alle sehr religiös abliefen. Die Prozessionen liefen immer ungefähr gleich ab, es starteten 2, wie soll ich sie beschreiben...große Tragen in weiß und mit Kerzen, mit zum einen der Jesus Figur und zum anderen mit der Maria Figur. Die beiden traffen sich dann schließlich auf dem Plaza und es wurden noch weitere Kerzen entzündet. Anschließend gab es eine Messe in der Kathedrale. Die Prozessionen waren meistens in der Nacht und es war selbst für mich als nicht religiösen Mensch ein Spektakel. Man konnte sich gar nicht davon abreißen, man wurde einfach so in der Menschenmege mitgerissen und ich muss sagen ja es war irgendwie schön.
Das ganze ging allerdins doch sehr weit, als ich glaube es war der Sonntag vor Ostersonntag, an dem die Jesusfigur auf einen Esel gesetzt wurde, begleitet von unzähligen Menschen und vorne weg, der Priester. Rundherum waren Menschen mit Palmenblättern, die kunstvoll zusammengesteckt wurden. Der Priester und die Jesus Figur wurden umjubelt und sogar von entlichen Polizisten geschützt, damit ihnen auch nichts passiert. Das ging ungefähr eine halbe Stunde und dann war es auch schon wieder vorbei, der Priester ging wieder in seine Kathedrale, hielt seine Predigt und was mit dem Esel passierte weiß ich nicht...Zu diesem Spektakel so kam es mir vor, waren mehrere tausende von Menschen auf dem Plaza.


Und dann waren da noch die wunderschönen alfombras. Das sind Kunstwerke, die auf dem Plaza auf der Straße, gemalt wurden, mit Pulvern und Blüten. Aber auch wenn sie noch so schön waren, man hat mir hinterher berichtet das jedes einzelne rund 500 Soles gekostet haben soll, das von der katholischen Kirche kam. Die Alfombras wurden am Vormittag angefertigt und schon am selben Abend zog die Prozession und die Menschenmasse drüber, ein Vergnügen das nur leider wenige Stunden hielt. Und am nächsten Tag wurden wieder Alfombras gemalt...eine schöne Angelegenheit für das Auge, aber auch eine sehr teuere, vor allem wenn man bedenkt das man sich in einem Land befindet in dem ca. 4 Mio. Menschen (Bevölkerung ca. 27 Mio.) in extremer Armut leben.

Der Haupttag, wenn man das so sagen kann, war der Samstag, der mit der spanischen Tradition des Stierlaufs angefangen hat. Der Jala torro. Danach hat sich wiedermal die ganze Stadtbevölkerung und alle Touristen auf dem Plaza versammelt und es wurde getanzt, getrunken. So das spätestens gegen späten Mittag alle mindenstens leicht angetrunken war. Dabei herrschte in der Menschenmenge eine gewaltige Hitze und großes Gedränge. Der Hitze wurde engegengekämpft durch Wasser- und Bierduschen, dem Gedränge aber leider nicht. Und so kam es wie eigentlich immer in einer großen Menschenmenge, mein Handy wurde geklaut und die Sonnencreme...so wurde ich wieder einmal rotgetoastet. Und jetzt bin ich am Lernen wie eine Welt ohne Handy funktioniert. Fazit: Es ist schrecklich ohne Handy, es muss ein neues her! Es wurde noch den ganzen Abend durchgetanzt und gefeiert, es hat absolut gar nichts mehr auf ein katholisches Kirchenfest hingewiesen. Erst wieder als am Sonntag morgen, gegen 5:30 Uhr die letzte Prozession die Kathedrale verlassen hat. Es kam mir so vor das dies auch gleichzeitig die größte war. So ging es dann am Sonntag morgen gegen 6:30Uhr glücklich aber doch völlig am Ende mit den Kräften ins Bettchen und ich stand auch nicht vor 15:30 auf.

Ja das war die Semana Santa, aber eigentlich ist sie unbeschreiblich. Und auch ein bisschen traurig ist es schon, denn seit August erzählen mir alle ständig wie wunderbar doch die Semana Santa ist, und nun ist es schon vorbei. So schnell geht das doch alles und in ein bisschem mehr als 3 Monaten bin ich auch schon wieder zu hause, auch ein sehr komisches Gefühl.

Muchos besitos desde Ayacucho y que se vayan bien

Dienstag, 17. Februar 2009

Ein kleiner geschichtlicher Rueckblick- Sendero Luminoso Teil 1

So damit ihr auch mal zu hoeren, wohl eher zu lesen, bekommt was in diesem Land so alles passiert ist vor allem in den 80er Jahren.

In Per ugab es von der Zeit 1980-2000 einen bewaffneten Konflikt bei dem ca. 70 000 Menschen ums Leben kamen. In erster Linie waren dies die aermsten des Landes also die Quechua sprechende Landbevoelkerung, die wurden Opfer von Massenmorden, Folter, Vergewaltigungen und dem "Verschwindenlassen".
Die Hauptparteinen des Krieges waren die Untergrundorganisation Kommunistische Partei Perus- Leuchtender Pfand (PCP Sendero Luminoso) und die Revolutoinaere Bewegung Túpac Amaru (MRTA). Auf der anderen Seite stand der peruanische Staat (Polizei, Militaer, Geheimdienst und die Selbstverteidigungskomitees der Landbevoelkerung).

Der Krieg ging von dem Sendero Luminoso aus, der die Ideologie ihres Fuehrers Abimael Guzmán aus. Es ging darum die bestehende Gesellschaftsordnung zu zerstoeren um anschliessend einen neues Staat nach maoistischen Grundsaetzen zu errichten. Am Anfang bedeutete dies Morde und Anschlaege auf Personen die als "Repraesentaten der bestehenden Ordung" betrachtet wurden (Polizisten, Priester, Buergermeister). Die Landbevoelkerung, die anfangs noch sypathisiert hat, geriet zwischen die Fronten, denn es wurde schnell deutlich das der Kampf nichts mit Befreiung vom Elend zu tun hat. Sendero Luminoso richtete bald seine Gewalt nicht mehr nur gegen die "Repraesentanten" sondern auch zunehmend gegen alle die nicht kooperierten mit ihnen. Es standen dagegen die Streitkraefte (Militaer, Polizei) und bald standen alle mit indigener Herkunft unter dem Generalverdacht des Terrorismus.

Am Anfang wurden die Aktionen des Leuchtenden Pfads (Sendero Luminoso), wie Verbrennung der Wahlurnen oder Attentate, Ueberfaelle auf Polizeistationen, nur als Randgeschehnisse interpretiert und hatten kaum nationale Bedeutung. Die Regierung um Belaúnde, der erste demoratische gewaehlte Praesident nach 12 Jahren Militaerdiktatur, dachte zunaechst es handele sich um ein politisches Spiel der Opposition. Durch diese Ignoranz konnte sich die Terrororganisation Sendero Luminoso im Hochland in den Regionen um Ayacucho und Huancavelica etablieren.

Ich denke das ist erstmal genung es kommt aber auch noch eine Fortsetzung.

Montag, 26. Januar 2009

Die Naza-Linien

Am Wochenende waren wir in Nazca um die berühmten Nazca-Lininen anzuschauen. In Nazca haben wir uns dann mit den anderen ded-Freiwilligen aus Lima, Caro und Phil getroffen. Nazca an sich ist ein kleines Kaff und abgesehen von den Linien gibt es eigentlich überhaupt nichts zu sehen. Aber wir hatten eine tolle Unterkunft und die Zeit mal wieder zum chillen genutzt. Am Sonntag morgen gings dann zum Flughafen um über die Linien zu fliegen.Es gibt nur zwei Möglichkeiten die Linien zu besichtigen. Einen relativ teuren Flug oder einen Mirador, direkt an der Panamericana. Da man von dem Mirador nur 2 Figuren sehen kann und wir ja schon in Nazca waren haben wir uns also für den Flug entschieden. Im nachhinein auf jedenfall eine gute Entscheidung.
Mit guter Laune und hochmotiviert noch vor dem Start.
Zu fünft saßen wir also in einer kleinen Propeller-Maschine und mussten sogar selbst die Türen schließen. Phil saß sogar direkt neben dem Pilot. Es gab jede Menge Linien zu sehen und man konnte sie besser erkennen als erwartet. Der Flug dauerte ca 40 Minuten und jede Figur wurde von links und rechts schräg angeflogen, so das jeder sie sehen konnte. Man kann den Flug aber eher mit einer Achterbahnfahrt vergleichen. Trotzdem war der Pilot so sicher, uns immer noch die Linien zu zeigen ( Ja! mit beiden Händen!!!) und sich mit uns zu unterhalten.Das einzige Problem, zumindest für Lena, war, dass die Schaukelei und das holprige Flugzeug sich auf den Magen ausgewirkt haben. Leider konnte sie deshalb nur den ersten Teil des Flugs genießen und konzentrierte sich den Rest des Flugs darauf ihr Frühstück in die Tüte zu bringen (was ihr nicht immer gelang)Der Ausflug nach Nazca hat sich auf jedenfall gelohnt und es war auch eine tolle Erfahrung in einer so kleinen Maschine zu sitzen. Die Linien sind auch wirklich beeindruckend und bis heute streitet man über ihre Herkunft und ihren Sinn. Mittlerweile haben wir uns auch an die langen Busfahrten gewöhnt und genossen die Fahrt nach Lima. 8 Stunden sind für uns überhaupt kein Problem mehr. Heute morgen sind wir dann wieder nach Cajamarca geflogen und werden dort bis zum 6. Februar bleiben, um dann wieder für ein Wochenende nach Pisco zu kommen. Anschließend haben wir dann auch schon unser erstes Zwischenseminar.
Lena und Antonia

La bajada de reyes

Ja ja die Peruaner und ihre Feiertage. Am letzten Freitag wurde das Fest die heiligen drei Könige nachgeholt, auf spanisch Bajada de Reyes. Was eigentlich übersetzt heißt so viel wie: das Runtersetzen der Könige. Und das war es dann auch wirklich. Am Freitag Mittag wurde erstmal mit fast allen im Büro Mittaggegessen zu einer düdelidü Anden-Musik. Danach ging das Herunternehmen der Könige los. Zusammen mit der Musik und einer Rassel musste ein Pärchen stampfend tanzend ihre Runde drehen, bis zu einer Art Krippe.
Dort musste jeder ein Tier oder besser gesagt eine Figur hochheben und dadrunter war etwas geschrieben, was nächstes Jahr mitgenommen werden muss. So stand zB 3 Cervezas (Biere), oder 1 Vino (Wein) drunter. Danach wurde wie immer bei den Festen hier ein großes Glas Bier eingeschänkt und getrunken.
Dieses ging dann so lange bis die ganzen Figuren unter den Plastiktannenbaum waren. Und natürlich war man auch nicht nur einmal an der Reihe, am Ende war das ganze Büro schon leicht angetrunken. Aber nein es wurde natürlich weitergefeiert, nun mit Bier, Grupo 5 und soweiter und sofort...Ein weiterer merkwürdiger Feiertag der eigentlich nur dem Biertrinken dient.

Ganz anders als man es sich in deutschen Büros vorstellen kann wurde dann wild getanzt. "abajo, abajo, abajo" Es spielt dann auch keine Rolle mehr wenn man eng mit dem Chef tanzt oder der Chef total betrunken ist. Um 6 haben wir uns dann von einem betrunkenen und tanzenden Büro verabschiedet.

Es war mal wieder ein toller Einblick in die peruanische Kultur. Auch wenn wir jetzt schon 5 Monate hier leben gibt es fast keinen Tag ohne Überraschungen.
Viele Grüße Lena und Antonia

Über die Zeit in Ayacucho mit Lena, kann man sich auf Lenas Blog informieren: http://perules-08-lena.blogspot.com

wir freuen uns über Kommentare!!!!

Montag, 19. Januar 2009

Caramba!!!!



Der Tag in Moyobamba

So eigentlich müssen wir darüber nicht so viel schreiben, ein kleiner Verweis auf die Seite von unserer Mitweltwärtslerin Ronja und die Sache passt. Besser kann man den Tag nicht beschreiben.

Die wunderbaren Wasserfälle

Ja die Wasserfälle...sie waren wirklich wunderschön, kann man so erahnen wenn man die ganzen Plakate so sieht. Selber haben wir dann allerdings beschlossen nicht mehr vorbei zu schauen auch unter Zeitmangel, sind leider dafür zu spät von Moyobamba aufgebrochen...Schade. Aber ich kann nur nochmal betonen wie schön sie denn auch waren!

Sind stattdessen am frühen Abend in der kleinen aber doch niedlichen Stadt Chachapoyas angekommen. Dort haben wir auf den Tipp von Ronja und Julia in einen sehr schönen Hotel direkt an der Plaza übernachtet und auch nur 20 Soles bezahlt für uns alle und wer hätte das gedacht wir hatten sogar noch ein Bett über.

Dann ging es auch schon los, sich Informationen zu besorgen für die geplante Trekking-Tour. Auch da dank an unsere mittlerweile fast profihaften Handlungskünste und der Betonung das wir doch Voluntarias sind aber wir auch „nur“ 300Soles für 3Tage und pro Person bezahlt anstatt von 360. Gut auch nicht so viel aber besser als nichts. Und schon mal im Vor raus auch wenn ihr es nicht glauben wollt, es hat sich wirklich gelohnt!

Die Trekking-Tour

Am nächsten Morgen ging’s direkt nach einem vom Hotel gesponserten Frühstück los die Karajia Sarkophage zu besichtigen. Super war gleich mal total anstrengend und eigentlich waren meine Kräfte schon vor dem Mittagessen am Ende. Es fing dann auch gleich an zu regnen und so konnten wir schon mal erahnen was uns erwartet. Das Auto mit dem wir zum Einstiegspunkt kommen sollten blieb im Matsch stecken und so sind wir dann schon 3 Stunden früher los gelaufen. Zum Glück wussten wir das zu dem Zeitpunkt noch nicht. Carlos unser Führer wollte uns unbedingt Gummistiefel andrehen aber wir sind noch so weit es ging in unseren Wanderschuhen gelaufen. Nach gefühlten Tagen kamen wir dann auch am Valle Belen an. Dort mussten wir dann ein paar Matsch-Sumpf Bäche überqueren. Zuerst mit Gummistiefeln und dann Barfuß da durch die Regenzeit der Fluss mehr Wasser hatte als sonst. Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren wir dann auch klatschnass. Aber die Stimmung war noch gut. Das hat aber bei mir spätestens den Abbruch getan als ich hörte das es ab der Flussüberquerung nur noch 3 ½ Stunden zu laufen war und auch nur eine halbe bis dreiviertel Stunde davon ein steiler Aufstieg war. Aber was soll man machen Straße war nicht mehr in Sichtweite und irgendwie musste ich da hoch. Verdammt auf was hatte ich mich da eingelassen, ich mochte wandern noch nie und schon gar nicht den Berg hinauf! Mühsam erkämpften wir uns also den Berg und nach gefühlten 3 Stunden waren wir dann auch oben und da hieß es dann aber Vorsicht der Abstieg ist sehr gefährlich weil die Steine durch den Regen sooooo glitschig geworden sind. Also ging es dann 3Stunden wirklich steil bergab und ich übertreibe wirklich nicht wenn ich sage sehr steil. Jedenfalls gab es auf dem Weg immer mal wieder alte Mauern, besser alte Häuser. Aber es war eher ein Suchspiel in dem ganzen Gestrüpp, wer findet 3 Steine aufeinander?! Ja das war dann das alte Haus. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit waren wir jedenfalls mehr als müde in der Unterkunft.

Der zweite Tag war vom Wetter auch nicht gerade besser: schon wieder Regen...Diesmal ging es auf Maultieren und einem Pferd weiter. Wir hatten nur irgendwann die Vermutung das es sich nicht um Maultiere und Pferd handelt sondern eher Bergziegen im Pferde- und Maultierkostüm.

Nach ca.7 Stunden reiten ging es noch ca. 3Stunden weiter zu Fuß. Endlich, endlich waren wir da.

Am letzten Tag unserer Tour ging es nach Kuelap. Kuelap ist eine alte Ruinenstätte noch von vor der Inka zeit. Und nach Machu Picchu eine der großen Highlights Perus.

Antonia und Lena

Freitag, 12. Dezember 2008

Weihnachtsladen. Hochzeit. Urlaub. Tokio Hotel

Jaaa endlich, ich habe einen Laden gefunden in dem es Weihnachtssachen zu kaufen gibt, sogar Weihnachtsbaeume. Gut die sind zwar aus Platik, aber immerhin. Die "richtigen" Tannenbaeume wachsen hier leider nirendwo und auch mit dem Schnee siehts hier bei mir ein bisschen mau aus, bei taeglichen 25 grad. Das Wochenende werde ich mich also der intensiven Weihnachtsvorbereitung widmen, mal sehen wieviel Plastik anschliessend in meiner Wohnung ist, vielleicht laessen sich ja auch noch irgendwo Weihnachtskekse auftreiben und Weihnachtsmusik muesste es doch auch geben zwischen all den gebrannten CD´s die hier an jeder Ecke verkauft werden.
Dann folgt heute in einer Woche meine 2. Hochzeit. Juhu. Es bricht auch schon meine letzte Arbeitswoche an und danach ist endlich der wohlverdinte Urlaub angesagt und ich werde ein bisschen mehr von Peru sehen als nur Ayacucho und die kleinen Doerfchen in der Umgebung. Es geht nach Cusco und in die Selva nach Moyobamba und Chachapoyas, zusammen mit anderen Weltwaertsfreiwilligen.
Den groessten Schock bisher erlitt ich gestern, nicht ahnend und mit einen reinen Gewissen ging ich so die Strassen entlang, bis zu einem Laden indem Poster verkauft werden. Immernoch froehlich und nichtahnend guck ich rein und was seh ich: ein Poster von Tokio Hotel. Das kann doch wohl nicht wahr sein! Zuegig ging ich weiter und den Rest des Tages verbrachte ich tief geschockt in meinem Zimmer (gut war auch schon abends kurz vor der Schlafenzeit)